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Website erstellen lassen: Was muss im Preis enthalten sein?

Patrik Walk · Aktualisiert: 2026-10-14 · 2 Min. Lesezeit

Ein Angebot für eine Website muss sieben Posten enthalten: Konzept, Texte, Bilder, Entwicklung, Mobil- und Google-Einstellungen, Rechtstexte und das erste Betriebsjahr. Fehlt einer, machen Sie ihn selbst oder bezahlen ihn später.

Die sieben Posten, die in jedem Angebot stehen müssen1Konzept, Struktur✓2Texte✓3Bilder, Erscheinungsbild✓4Entwicklung✓5Mobil, Tempo, Google✓6Rechtstexte✓7Erstes Betriebsjahr✓Was fehlt, machen Sie selbst oder zahlen es später.

Die sieben Posten eines Angebots

Die meisten Angebote nennen für eine Website eine einzige Zahl, und daraus geht nicht hervor, was Sie dafür bekommen. Jeder der folgenden sieben Posten ist Arbeit, und jeder wird von jemandem erledigt: vom Ersteller oder von Ihnen.

1. Konzept und Struktur

Welche Seiten es gibt, was auf die Startseite kommt, wo die Telefonnummer steht. Ein guter Ersteller leitet das aus einem Gespräch ab; ein schlechter setzt Ihre Skizze ohne Rückfrage um. Anteil am Preis: 10 bis 20 Prozent.

2. Texte

Der teuerste und am häufigsten weggelassene Posten. Acht Seiten Text sind 15 bis 25 Arbeitsstunden für jemanden, der das beruflich macht; für Sie, neben dem eigenen Betrieb, eher Wochen. Steht im Angebot „Inhalte stellt der Auftraggeber“, enthält der Preis 25 bis 40 Prozent weniger Arbeit, als eine fertige Website braucht.

3. Bilder und Erscheinungsbild

Eigene Fotos auswählen, zuschneiden, komprimieren; falls keine da sind, Stock- oder generierte Bilder; Logo, Farben, Schrift konsequent einsetzen. Fragt der Ersteller im ersten Gespräch nicht nach Bildern, bleiben die des Themes.

4. Entwicklung

Die Website selbst, so wie der Besucher sie sieht. Hier liegt der größte Unterschied zwischen „wir tragen es ins Theme ein“ und individuellem Bau: 5 bis 10 Stunden gegen 30 bis 80. Dafür gibt es beim individuellen Bau keine Lizenzgebühr, keine langsame Ladezeit, und die Seite tut, was Ihr Unternehmen braucht, nicht, was das Theme erlaubt.

5. Mobil, Geschwindigkeit, Google

Jede Seite am Telefon durchgesehen; Ladezeit unter zwei Sekunden; Seitentitel und Beschreibungen, mit denen Google die Seite anzeigt; Search Console und Google-Unternehmensprofil eingerichtet. Dieser Posten entscheidet, ob die Website in der Suche existiert oder nur auf Ihrer Visitenkarte.

6. Rechtstexte

Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis, AGB wo nötig. Ein Generator-Text allein reicht nicht: Die darin genannten Dienste (Google Analytics, Formular, Kalender) müssen mit dem übereinstimmen, was tatsächlich auf der Seite läuft.

7. Betrieb und Wartung

Hosting, Zertifikat, Sicherung, Updates, und jemand, der ans Telefon geht. Üblich sind 300 bis 1.500 Euro im Jahr. Die Frage ist, ob das erste Jahr im Preis ist und was ab dem zweiten anfällt.

So lesen Sie ein Angebot

Nehmen Sie ein Angebot und haken Sie die sieben Posten ab. Was fehlt, schreiben Sie daneben: „mache ich selbst“ oder „zahle ich später“. Die meisten 1.500-Euro-Angebote sind so gelesen 4.000-Euro-Angebote; die Differenz zahlen Sie in Zeit und Ärger.

Umgekehrt gilt es auch: In einem 8.000-Euro-Angebot, das alle sieben Posten enthält, mit schriftlichem Termin und Festpreis, gibt es keine Überraschung. Die beiden Zahlen beschreiben nicht dasselbe Produkt, und deshalb lohnt es sich nicht, sie zu vergleichen.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Texte stellt der Auftraggeber“?

Dass Sie die Texte Ihrer Website selbst schreiben. Dieser Posten fehlt in Angeboten am häufigsten und ist der Grund für die meisten stecken gebliebenen Projekte.

Sind Domain und Hosting im Preis enthalten?

Selten. Die Domain kostet 10 bis 25 Euro im Jahr, Hosting oder Betrieb 50 bis 600 Euro. Fragen Sie, wer das erste Jahr zahlt.

Was kostet eine Änderung an der Website später?

Beim Stundensatz 60 bis 150 Euro pro Stunde; bei einer Jahrespauschale sind einige kleine Änderungen meist enthalten. Ab dem zweiten Jahr zählt das wirklich.

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